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Freunde des neuen theaters Halle

2025
"Halle pflanzt" am neuen Kostümfundus (06. Dezember 2025)
Zum heutigen Nikolaustag beteiligten auch wir, die Freunde des neuen theaters, uns an der gemeinsamen Pflanzaktion der Bühnen Halle in Kooperation mit der Initiative „Halle pflanzt“. Pünktlich 10 Uhr startete die Aktion am neuen Kostümfundus in Trotha. Es warteten 300 junge Bäume und Sträucher heimischer Arten, darunter Winterlinde, Feldahorn und Roteiche aus heimischen Baumschulen auf uns. Gemeinsam wurde gebuddelt, Müll entsorgt und viele Steine mussten dem Spaten Platz machen. Viele Hände, schnelles Ende. So konnten wir im Anschluss bei Bratwurst und Glühwein unser Werk begutachten. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die uns gezeigt hat, dass man gemeinsam recht zügig ein Ziel erreichen kann. Weiterhin konnten wir ein starkes Zeichen für Klimaschutz, Artenvielfalt und eine grünere Stadt setzen. Wiederholung gern.
Gesprächsnachmittag im Advent (29. November 2025)
Schön war’s! Heiter pointiert plauderte Reinhard Straube am Samstag im Casino des neuen theaters über Inszenierungen, Erfolge und besonderen Begebenheiten in seiner über 50jährigen Bühnenlaufbahn. Auf dem grünen Plüschsofa saßen ihm Gesine Foljanty und Anja Grothe vom Vorstand des Freundeskreises gegenüber. Sie setzten Stichpunkte oder lenkten mit ihren Fragen die Erzählung des erfahrenen Mimen. Ein verschmitztes Lächeln im Gesicht, ein wildes Augenrollen, auch mal die große Geste... So kennen wir ihn, den „Hypochonder“! Wer diesen unterhaltsamen Nachmittag verpasst hat, kann Reinhard Straube ab und an in der Villa del Vino erleben. Wir, die anwesenden Freunde und Gäste, wurden vom gegenwärtigen Nestor des Halleschen Theaters gut unterhalten und hatten bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen unsere Freude an so mancher Episode vom Schauspiel in Halle.
Die Frau aus der ersten Reihe – Souffleuse Sylke Apel (23. Mai 2025)
Ein Platz in der ersten Reihe bleibt bis kurz vor Beginn des Stückes leer. Es ist ihr Platz. Sylkes Platz. Eine der drei wunderbaren Souffleusen unseres Theaters. Sylke Apel besucht uns am 23. Mai 2025. An diesem Tag ist der Frau – deren Berufung es ist, im Verborgenen zu bleiben – das ungeteilte Rampenlicht sicher. So plaudert sie in ihrer unnachahmlichen Art und mit ansteckender Lache von legendären Textaussetzern, schwelgt in Erinnerungen und spricht über die magischen Momente auf und hinter der Bühne. Dass Theater Sylkes große Leidenschaft ist, verrät das Funkeln in ihren Augen. Während auf der Bühne die Emotionen explodieren, hält sie die Fäden zusammen – wachsam, einfühlsam und konzentriert. Sie kennt jedes Wort und jede Pause. Sie weiß, welche Sätze ihre „Schützlinge“ beim Proben besonders herausgefordert haben, spürt jedes Stolpern auf Anhieb. Wenn ein Satz ins Leere läuft oder hakt – Sylke ist da. Oftmals reicht ein Blick oder ein verstecktes Nicken aus, und die Szene ist gerettet. Theater ist eben Team-Arbeit. Die Souffleusen sind das unsichtbare Sicherheitsnetz des Ensembles, getragen von Textbüchern, Randnotizen, Eselsohren, Präzision und ganz viel Hingabe für den Beruf. Einen Beruf ohne Ausbildung und vor allem ohne klassische Nine-to-Five-Struktur. Sylkes Arbeit beginnt weit, weit vor der ausverkauften Vorstellung. Die Souffleusen sind ab der Konzeption eines Stückes präsent und bei jeder Probe dabei. Doch nicht allein der Blick ins Textbuch macht sie zu einem unverzichtbaren Teil des Theaters – Sylke und ihre Kolleginnen Jeannette und Astrid sind die guten Seelen des Hauses. Sie haben stets ein offenes Ohr oder bei Bedarf auch etwas Süßes für das Ensemble und die Gewerke. Sie vermitteln, sie trösten, sie unterstützen und machen jede Premierenfeier zu etwas ganz Besonderem – so wie Sylke es mit ihrem Besuch auch an diesem schönen Nachmittag im Mai geschafft hat. Ein Nachmittag, der ganz ihr gehört: Der Stimme aus dem Off. Einer Rolle abseits der Bühne, doch mitten im Geschehen. Ihre Berufung beweist, dass Präsenz nicht immer sichtbar sein muss, um Wirkung zu haben. Am Ende sind ihr Wertschätzung und tosender Applaus sicher, der Frau aus der ersten Reihe.
Jahresmitgliederversammlung (24. Februar 2025)
Am 24. Februar 2025 gegrüßte der Vorstand die Mitglieder unseres Vereins zur jährlichen Vollversammlung. Gemeinsam trafen wir uns in Halles schönster Kantine, ganz oben in unserem Theater. Dort durften wir als Gast des bunten Abends die künstlerische Leiterin Mille Maria Dalsgaard willkommen heißen... Sie sprach über erfolgreiche Projekte und Stücke der letzten Monate und gab uns einen Einblick in eine vielfältige kulturelle Spielzeit. Unserem Verein stand sie außerdem Rede und Antwort zu Anliegen, die den Mitgliedern wichtig waren. Einen Grund zum Anstoßen hatten wir, als unsere beiden Rechnungsprüferin vorschlugen, den Vorstand zu entlasten. Einen weiteren Grund zum Anstoßen hatten wir nach unserer erfolgreichen Vorstandswahl, die dieses Jahr von Vereins-Mitglied Enrico Ufer durchgeführt wurde. An dieser Stelle geht ein Dankeschön an Enrico, der diese Aufgabe recht kurzfristig und mit großem Enthusiasmus übernommen hat. Alle Mitglieder, die sich haben aufstellen lassen, wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. Dieser setzt sich nun wie folgt zusammen: Gesine Foljanty-Jost | Vorsitzende Anja Grothe | stellvertretende Vorsitzende Claudia Weber | Schatzmeisterin Sigrid Reiche| Beisitzerin Till Schmidt | Beisitzer sowie Daniela Schwamberger – die uns nun ebenso als Beisitzerin tatkräftig unterstützen wird. Wir begrüßen sie recht herzlich in unserem Vorstand. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Ute Voss und Stefan Ullrich für ihre gute Arbeit im Vorstand. Beide sind aus persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl angetreten. Um den erfolgreichen Sitzungsabend gebührend ausklingen zu lassen, saßen wir alle noch bei sehr leckerem Essen und guten Getränken zusammen, sprachen über Politik, Gesellschaft und das, was unser aller Herzen aufblühen lässt: Unser Theater. Vor allem in Zeiten wie diesen, die für viele von uns ein Zuviel bedeuten, kann das Theater ein Anker sein. Es bildet in seiner Vielseitigkeit Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft an einem Ort ab. Theater ist mal Realität. Theater ist mal Fiktion. Theater ist mal Absurdität. Theater ist mal Experiment. Theater ist mal Märchen. Und immer ist Theater Zuflucht. Für Menschen, die lachen, weinen, fühlen wollen. Für Menschen, die auf der Bühne etwas suchen, das sie am Ende in sich selbst finden und finden können. Für Menschen, die eine Pause von der Hektik der Realität benötigen, um den Moment wieder spüren zu können. Für diesen kostbaren Anker, unser Theater, setzen wir uns als Verein stetig ein.







































